In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Brand am 19. Oktober 2011 wurde unsere Anfrage vom 15. April 2011 :
Geruchsbelästigung aus der Kanalisation
im Bereich Triererstraße / Weiern
behandelt.
Die Verwaltung vermutet chemische Reaktionen im Abwasser, welche im geschlossenen Rohrleitungssystem durch Sauerstoffmangel begünstigt werden. Dabei wurde festgestellt, daß im Bereich Weiern die entstehenden Gase – vornehmlich Schwefelwasserstoff – aus den Entlüftungsöffnungen der Kanalschachtabdeckungen entweichen.
Deshalb wurden z. B. an der Triererstraße/Ecke Karl-Kuck-Straße die Schachtabdeckungen ausgewechselt gegen Abdeckungen ohne Lüftungsöffnungen.
Desweiteren wurden Geruchsfilter entlang der Triererstraße Richtung Eckenerstraße eingebaut.
Weiter werden die Abwässer eines Betriebes jetzt gleichmäßig in die Kanalisation eingespeist und nicht mehr in unterschiedlichen Mengen.
Außerdem gibt die Firma dem Abwasser eine Chemikalie – einen sogenannten Sauerstoffspender – zu.
In dem Abwasserschacht am Fahrradunterstand an der Triererstraße ist vom Fachbereich Umwelt ein Messgerät eingebaut worden.
Diese Messdaten werden für ein Gutachten des Wasserverband Eifel Rur (WVER) mit berücksichtigt.
Die Verwaltung schreibt weiter:
All diese Maßnahmen haben zur deutlichen Reduzierung der Geruchsbelästigung beigetragen!
Es sei nur eine Beschwerde und zwar am 11.08.2011 eingegangen.
Leider war der Sommer kein Sommer und am 11. August 2011 war es kalt und regnerisch.
Was hätte es für Gerüche gegeben, wenn der Sommer heiß und schwül geworden wäre?
Entstehen die Gerüche auch in der kalten Jahreszeit ?
Diese Fragen werden in einem neuen Sachstandsbericht beantwortet.